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Lastodur Strong/Soft Langzugbinde zur medizinischen KompressionLastodur Strong/Soft sind dauerelastische Langzug-Kompressionsbinden zur professionellen Kompressionstherapie und Stabilisierung von Gelenken und Gliedmaßen. Die eng gewebten, braunen Binden bieten einen hohen und kontrollierbaren Druck und sind für die Anwendung auf intakter Haut ab einem Alter von 6 Monaten vorgesehen. Sie eignen sich zur Behandlung venöser Beschwerden wie varikosen Venen, chronischer venöser Insuffizienz und begleitend bei venösen Ulzera sowie bei Thrombosen und chronischen Ödemen, einschließlich Lymphödemen. Zusätzlich können sie als Stütz- oder Entlastungsverband bei Verletzungen des Bewegungsapparates, nach Amputationen oder bei Verstauchungen, Prellungen und Sehnenverletzungen eingesetzt werden. Die Binden sind nicht kohäsiv beschichtet und können in Kombination mit Primär- und Sekundärverbänden verwendet werden.Anwendung und PflegeDie Kompressionsbinden sind für das fachgerechte Anlegen durch medizinische Fachkräfte im klinischen oder häuslichen Umfeld vorgesehen. Die Anlegetechnik (Dehnung, Polsterung, Verlauf) muss an die anatomischen und gesundheitlichen Gegebenheiten der jeweiligen Person angepasst werden, insbesondere bei empfindlicher oder älterer Haut. Aufgrund des hohen Ruhedrucks sollten die Binden über Nacht entfernt werden. Achten Sie darauf, dass die Binden beim Duschen oder Baden nicht nass werden, und verwenden Sie sie nicht als Primärverband oder direkt auf offenen Wunden. Lastodur Strong/Soft sind bis zu 15-mal waschbar: Waschen Sie sie im Normalwaschgang bei 60 °C und lassen Sie sie liegend trocknen; sie dürfen weder gebleicht noch im Trockner getrocknet oder chemisch gereinigt werden. Ein Verrutschen der Binde weist auf einen Verlust der Kompression hin – in diesem Fall sollte eine medizinische Fachkraft den Verband neu anlegen.Wichtige WarnhinweiseDie Langzug-Kompressionsbinden dürfen nicht verwendet werden bei fortgeschrittener peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK), dekompensierter Herzinsuffizienz (NYHA III+IV), Phlegmasia coerulea dolens, einem Knöchel-Arm-Druckindex (ABPI) > 1,3 oder ? 0,5, septischer Phlebitis sowie floridem Erysipel. Besondere Vorsicht ist erforderlich bei ausgeprägten Sensibilitätsstörungen (z. B. fortgeschrittener diabetischer Polyneuropathie), kompensierter PAVK mit niedrigem ABPI (0,6–0,8), chronischer kompensierter Herzinsuffizienz sowie bekannter Unverträglichkeit des Bindenmaterials. Wird der Fußpuls nicht getastet, muss vor Beginn der Kompressionstherapie eine Doppleruntersuchung mit ABPI-Bestimmung erfolgen, der Wert ist während der Behandlung regelmäßig zu kontrollieren und die Therapie entsprechend anzupassen. Die Binden sollten nicht bei Kindern unter 6 Monaten angewendet werden; bei Kindern ab 6 Monaten ist der Druck zu reduzieren. Treten starke Schmerzen, Taubheit, Kribbeln oder sichtbare Verfärbungen der Zehen auf, muss die Binde umgehend entfernt und eine medizinische Fachkraft kontaktiert...