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Indikation/Anwendung Vitamin B1 Hevert 200 mg wird angewendet: Zur Anfangsbehandlung schwerer Formen der Wernicke-Enzephalopathie (eine durch Vitamin B1-Mangel bedingte Erkrankung des Gehirns) Zur Anfangsbehandlung der Beriberi (Vitamin B1-Mangelkrankheit) Gegenanzeigen: Vitamin B1 Hevert 200 mg darf nicht angewendet werden bei Verdacht auf Überempfindlichkeit gegen Vitamin B1. Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schockzuständen nach einer Vitamin B1-Injektion sind sehr selten, aber möglich. Bei Luftnot, Herzrasen, Auftreten von Quaddeln oder Kreislaufkollaps ist sofort ein Arzt zu verständigen. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d.h. es ist nahezu natriumfrei. Schwangerschaft und Stillzeit: Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte der tägliche Vitaminbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung sichergestellt werden. Dieses Arzneimittel ist (aufgrund seiner Wirkstoffmenge) nur zur Behandlung eines Vitaminmangels bestimmt und darf daher nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt angewendet werden. Systematische Untersuchungen zur Anwendung von Vitamin B1 Hevert 200 mg in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen nicht vor. Vitamin B1 geht in die Muttermilch über. Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen: Bisher liegen keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Verkehrsfähigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor. Entsprechende Untersuchungen wurden mit Vitamin B1 Hevert 200 mg nicht durchgeführt. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln: Vitamin B1 Hevert 200 mg verliert bei gleichzeitiger Gabe des Krebsmittels (Zytostatikum) 5-Fluoruracil seine Wirkung. Bei Langzeitbehandlung mit dem Entwässerungsmittel Furosemid kann ein Vitamin B1-Mangel entstehen, weil vermehrt Vitamin B1 mit dem Urin ausgeschieden wird. Chemische Unverträglichkeiten (Inkompatibilitäten): Vitamin B1 kann durch sulfithaltige Infusionslösungen vollständig abgebaut werden. Licht, Wärme und Oxidationsmittel können Thiaminchloridhydrochloridlösungen inaktivieren. Nebenwirkungen: Es kann zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen (Kopfschmerzen, Erregbarkeit, Nervosität, Schlafstörungen, Zittern, Herzrasen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen). Nach einer Vitamin B1-Injektion können anaphylaktische Reaktionen mit Schock, Atemnot, Exanthem, Juckreiz und Bauchschmerzen auftreten. Nach rascher Infusion wurden Blutdrucksenkung und Angioödeme beobachtet. Die Häufigkeit der genannten Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt....